Fashion Friday in Meydan bündelt die großen Prüfungen der Dubai-Saison

Fashion Friday in Meydan bündelt die großen Prüfungen der Dubai-Saison

Der Fashion Friday auf dem Meydan Racecourse bündelt mehrere wichtige Prüfungen des Dubai International Racing Carnival an einem Renntag. Im Mittelpunkt stehen die UAE 2000 Guineas, die Al Maktoum Challenge, der Al Shindagha Sprint sowie Rennen auf Gras. Horse World überträgt die Rennen laut Ausgangstext live. Für mehrere Pferde ist der Tag zugleich ein erster großer Formtest auf dem Weg zu den wichtigsten Aufgaben der Dubai-Saison.

Laurel River beginnt seine Saison in den Firebreak Stakes

Laurel River startet bei den Firebreak Stakes Presented by Longines der Gruppe 3 in seine Saison 2025. Der Sieger des Dubai World Cup 2024 trifft dort auf Sound Money, King Gold und Meshtri. Insgesamt nennt die Vorlage zehn Pferde für dieses Rennen. Nach seinem starken Vorjahr steht sein Auftritt besonders im Blickpunkt, weil er bereits in der internationalen Jahreswertung ganz oben angekommen ist.

Der Kontext dazu reicht über Dubai hinaus. Bei den Longines World Racing Awards erreichte Laurel River gemeinsam mit City of Troy 128 Punkte. Der Fashion Friday ist damit mehr als ein gewöhnlicher Saisoneinstieg. Er zeigt, in welcher Form eines der höchstbewerteten Pferde des Vorjahres zurückkehrt.

Nimble Boy trifft in den UAE 2000 Guineas auf volle Boxen

Die UAE 2000 Guineas Presented by Longines werden als Gruppe-3-Rennen ausgetragen. Nimble Boy startet aus Box neun. Der Hengst in den Farben der Farm von Yuri und Sergei Krasnokutsky hatte am 3. Januar in Meydan sein Debüt gegeben und im Trail to the Guineas knapp Platz zwei erreicht. Laut Trainer soll ihm die längere Distanz entgegenkommen. Als wichtiger Gegner wird Golden Vekoma genannt, der das Qualifikationsrennen gewonnen hatte.

Mit Saker Saker steht ein weiteres Pferd mit Bezug zum GUS-Rennsport im Feld. Der Hengst gehört dem kasachischen Besitzer Ardak Amirkulov. Im Vorjahr gewann er auf dem Almaty Hippodrome zwei Rennen, darunter den Juvinile Cup der Gruppe 1 für Zweijährige. Das macht die Guineas auch für Beobachter interessant, die Entwicklungen zwischen den Rennbahnen in Kasachstan und Dubai verfolgen.

Kabirkhan kehrt in der Al Maktoum Challenge zurück

Die Al Maktoum Challenge Presented by Longines der Gruppe 1 dient laut Vorlage als Qualifikationsrennen für den World Cup. Kabirkhan beginnt dort seine Saison. Seit März des Vorjahres war er nicht mehr im Rennen, reiste in die USA, kehrte zurück und erholte sich von einer Verletzung. Trainer Doug Watson schickt ihn nun gegen ein Feld von insgesamt zwölf Pferden.

Zu den genannten Gegnern gehören Facteur Cheval, Sieger des Dubai Turf der Gruppe 1, Walk Of Stars nach seinem Erfolg in den Entisar Stakes sowie Clapton. Die Aufgabe ist damit sofort anspruchsvoll. Für Kabirkhan gibt es keinen vorsichtigen Wiedereinstieg über ein kleines Feld. Sein Comeback führt direkt in eine Prüfung mit hoher Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf.

Sprint und Grasrennen erweitern den Renntag

Im Al Shindagha Sprint Presented by Longines der Gruppe 3 richtet sich der Blick auf Ace aus dem Dakki Stable. Er trifft erneut auf Color Up und Eastern World. Neun Pferde sollen um den Sieg laufen. Damit erhält auch die Sprintabteilung einen klaren Schwerpunkt innerhalb des Programms.

Vier weitere Rennen finden auf Gras statt. Besonders hervorgehoben wird Jebel Hatta Presented by Longines der Gruppe 1, wo Romantic Warrior sein Dubai-Debüt gibt. Der Hongkonger Champion hatte im Dezember zuletzt den Hong Kong Cup gewonnen. Als Hauptgegner nennt die Vorlage Measured Time, der die Al Rashidiya Stakes der Gruppe 2 für sich entschieden hatte. Acht Pferde gehen hier an den Start.

Meydan wird zur Schnittstelle mehrerer Rennprogramme

Der Fashion Friday verbindet Pferde mit sehr unterschiedlichen Saisonwegen. Einige kommen aus internationalen Gruppe-1-Rennen, andere haben ihre jüngsten Resultate in Almaty oder in Qualifikationsprüfungen von Meydan erzielt. Auch der Beitrag über Prince Rose und Azan in Meydan zeigt diese Durchlässigkeit. Der Dubai-Kalender bringt Pferde aus verschiedenen Rennregionen auf derselben Bahn zusammen und macht Formvergleiche früh in der Saison möglich.